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Corporate Governance Kodex

Die vom Bundesministerium für Justiz im September 2001 eingesetzte „Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex” hat am 26. Februar 2002 den Deutschen Corporate Governance Kodex verabschiedet und zuletzt am 2. Juni 2005 verschiedene Änderungen des Kodex beschlossen. Der Kodex gibt Empfehlungen und Anregungen zur Leitung und Überwachung deutscher börsennotierter Gesellschaften. Er orientiert sich dabei an international und national anerkannten Standards guter und verantwortungsvoller Unternehmensführung.

Die aktuelle Version des Deutschen Corporate Governance Kodex können Sie hier einsehen.

Deutscher Corporate Governance Kodex
Die Playhouse Group N.V. begrüßt die Corporate Governance-Regeln und verpflichtet sich zu einer transparenten, verantwortlichen Führung und Kontrolle des Unternehmens.

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Entsprechenserklärung

Der Begriff Corporate Governance steht für eine verantwortungsbewusste Unternehmensführung und -kontrolle, deren Ziele die nachhaltige Wertschöpfung ist. Playhouse fühlt sich diesen Werten verpflichtet und erfüllt die Empfehlungen des im Jahr 2002 beschlossenen Deutschen Corporate Governance Kodex ohne wesentliche Einschränkungen. Vorstand und Aufsichtsrat von Playhouse haben daher nach pflichtgemäßer Prüfung zuletzt am 10. November 2009 die nachfolgende Entsprechenserklärung nach § 161 AktG abgegeben.

„Vorstand und Aufsichtsrat der Playhouse N.V. erklären gemäß § 161 AktG, dass den vom Bundesministerium der Justiz im amtlichen Teil des elektronischen Bundesanzeigers bekannt gemachten Empfehlungen der „Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex“ mit nachfolgenden Ausnahmen vollständig entsprochen wurde und auch künftig entsprochen wird:

1. Der Vorstand der Gesellschaft hat keinen Vorsitzenden oder Sprecher (Kodex Ziffer 4.2.1 Satz 1). Der Aufsichtsrat ist der Auffassung, dass dies die gleichberechtigte, vertrauensvolle und enge Zusammenarbeit der zwei Vorstandsmitglieder am besten widerspiegelt.

2. Der Aufsichtsrat hat keinen Nominierungsausschuss gebildet (Kodex Ziffer 5.3.3). Der Aufsichtsrat ist der Auffassung, dass die Erarbeitung von Wahlvorschlägen für Aufsichtsratsmitglieder an die Hauptversammlung in dem an Personen überschaubaren dreiköpfigen Plenum erfolgen sollte.

3. Halbjahres- und Quartalsfinanzberichte wurden vom Aufsichtsrat oder seinem Prüfungsausschuss vor der Veröffentlichung nicht mit dem Vorstand erörtert. Aufsichtsrat und Vorstand sind auf der Grundlage der monatlichen Berichterstattung ständig in engem Kontakt. Eine gesonderte Erörterung vor den Veröffentlichungen ist deshalb entbehrlich.

Weitere Einzelheiten der Corporate Governance Praxis von Playhouse können Sie den Erläuterungen zum Deutschen Corporate Governance Kodex auf unserer Unternehmenswebseite entnehmen, die gleichzeitig Bestandteil dieser Erklärung zur Unternehmensführung sind.

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Entsprechung zur Unternehmensführung

ERKLÄRUNG ZUR UNTERNEHMENSFÜHRUNG GEM. § 289a HGB

Die Unternehmensführung der Playhouse N.V. als börsennotierte deutsche Aktiengesellschaft wird in erster Linie durch das Aktiengesetz und daneben durch die Vorgaben des Deutschen Corporate Governance Kodex in seiner jeweils aktuellen Fassung bestimmt. Arbeitsweise von Vorstand und Aufsichtsrat.

Entsprechend den gesetzlichen Vorschriften unterliegt Playhouse dem so genannten „dualen Führungs-
system“. Dieses ist durch eine strikte personelle Trennung zwischen dem Vorstand als Leitungsorgan und dem Aufsichtsrat als Überwachungsorgan gekennzeichnet. Vorstand und Aufsichtsrat arbeiten dabei im Unternehmensinteresse eng zusammen. Als Leitungsorgan ist der Vorstand von Playhouse dem Interesse des Unternehmens verpflichtet. Er koordiniert die Grundsätze der Unternehmenspolitik, die Strategie des Unternehmens, legt die Budgets fest und verteilt die Ressourcen. Er veröffentlicht die Quartals- und Jahresabschlüsse für den Gesamtkonzern und die Gesellschaft und ist für die Besetzung der wichtigsten Positionen im Unternehmen zuständig. Zudem informiert der Vorstand den Aufsichtsrat regelmäßig, zeitnah und umfassend über alle relevanten Aspekte der Planung, der Geschäftsentwicklung, der Risikolage sowie des Risikomanagements. Abweichungen des Geschäftsverlaufs von früher aufgestellten Planungen und Zielen werden ausführlich erläutert und begründet.

Der Playhouse-Vorstand besteht aus zwei Mitgliedern und hat keinen Vorsitzenden oder Sprecher. Der Aufsichtsrat ist der Auffassung, dass dies die gleichberechtigte, vertrauensvolle und enge Zusammenarbeit der zwei Vorstandsmitglieder am besten widerspiegelt. Die Grundsätze der Zusammenarbeit des Vorstands von Playhouse sind in der Geschäftsordnung des Vorstands zusammen-
gefasst. Diese regelt unter anderem die zustimmungs-
pflichtigen Geschäftsführungsmaßnahmen wie Unternehmensplanung und wesentliche Geschäfte zwischen Vorstandsmitgliedern und dem Unternehmen sowie Transparenz- und Rechnungs-
legung, Informationsrechte und -pflichten, Nach-
folgeplanung und die Berichte an den Aufsichtsrat. Nähere Angaben zu den Vorstandsmitgliedern, insbesondere ihre Ressort verantwortlichkeiten
finden Sie hier.

Der Aufsichtsrat berät den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens und überwacht seine Tätigkeit. Seine Tätigkeit übt er nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen, des Deutschen Corporate Governance Kodex, der Satzung und seiner Geschäftsordnung aus. Er bestellt und entlässt die Mitglieder des Vorstands, beschließt das Vergütungssystem für die Vorstandsmitglieder und setzt deren jeweilige Gesamtvergütung fest. Er wird in alle Entscheidungen eingebunden, die für Playhouse von grundlegender Bedeutung sind. Der Aufsichtsrat von Playhouse besteht aus 3 Mitgliedern. Die Grundsätze der Zusammenarbeit des Aufsichtsrats von Playhouse sind in der Geschäftsordnung des Aufsichtsrats geregelt.